SOZIALES LERNEN

Eine Schulklasse ist zu Beginn eine bunt zusammen gewürfelte Ansammlung von Menschen, die außerhalb der Schule nicht in großen Gruppen leben und die Strukturen innerhalb einer Gruppe deshalb nicht kennen. 

 

In den Mittelschuljahren erfahren die Kinder eine bedeutende persönliche Veränderung und Entwicklung. Es muss eine Basis geschaffen werden, dass die Kinder vier Jahre im Schulbereich miteinander auskommen um arbeiten zu können.  

 

Die Gruppe ist vielfältigen Einflüssen von innen und außen ausgesetzt, wodurch sich die Wohlfühlatmosphäre und damit auch das Lernklima stetig verändern. Deshalb muss täglich und in speziellen Projekten daran gearbeitet werden.

 

Um sich in dieser Gruppe „Klassenverband“ zurechtzufinden und ein optimales Umfeld für sich zu schaffen, gilt es, sich wichtige Schlüsselqualifikationen anzueignen.

SELBSTKOMPETENZ - Persönlichkeitsbildung

Um die Selbstkompetenz des Kindes zu fördern, soll es

  • sich selbst wahrnehmen und den eigenen Wert erkennen.
  • sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst werden.
  • die persönlichen Bedürfnisse formulieren können.
  • Kommunikation (Vokabular, Tonfall, …) üben.
  • die eigene Meinung vertreten können.
  • sich in der Gruppe wahrnehmen.
  • Strategien im Umgang mit Anderen entwickeln und einüben.
  • ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl entwickeln.

DIE GRUPPE - Zusammenarbeit

Um sich in einer Gruppe wohl zu fühlen,

  • soll das Kind die anderen als Persönlichkeit kennen lernen.
  • müssen Vertrauen und Offenheit erarbeitet werden.
  • muss eine Basis für eine Diskussionskultur geschaffen und das Diskutieren geübt werden.
  • müssen Teamarbeit und Konsensbereitschaft geübt werden.
  • soll das Kind lernen, Kompromisse zu schließen.
  • muss ein demokratisches Verständnis entwickelt werden.
  • werden gemeinsam Regeln erarbeitet, präsentiert, diskutiert und in der Folge festgelegt.