Energie - Kraftwerk ÖKO-MS

Natürlich legt die Gemeinde Mäder Wert darauf, möglichst umweltschonende Energieträger einzusetzen (z.B. Hackschnitzel) bzw. einen großen Anteil der benötigten Energie aus Sonnenlicht zu erzeugen.

So entstand das „Kraftwerk ÖKO-HS“ mit

  • einer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung
  • einer Fotovoltaikanlage mit ca. 11.000 kWh Jahresertrag
  • einem Sonnenrad, das sich nach dem Lauf der Sonne richtet.

Solaranlage

Die Sonnenkollektoren der Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung sind auf dem Dach der ÖKO-MS montiert. In einem Absorber, der aus einer schwarzen Fläche und Kupferrohren besteht, wird Wasser  durch die Sonnenwärme auf erhitzt.

Über einen Wärmetauscher wird diese Energie an die zwei Solarspeicher im Keller abgegeben. Das Wasser in diesen Speichern braucht 2-3 Tage, bis es warm ist. Das so erwärmte Brauchwasser wird in den WC-Anlagen, den Duschen und in der Schulküche verwendet.   

Im Sommer wird das Warmwasser aus den beiden Solarspeichern (2.700 Liter) bezogen, die von den Sonnenkollektoren beheizt werden. Wenn im Winter die Sonnenenergie nicht ausreicht, um die Speicher genügend zu erwärmen, wird das Brauchwasser einem Boiler (800 Liter) entnommen, der von der Hackschnitzelanlage beheizt wird.

Ein Umschaltventil steuert automatisch die Entnahme des Warmwassers.

Fotovoltaikanlage

Auf  dem Dach der Turnhalle wurde beim Bau der ÖKO-HS eine 90m² große Fotovoltaikanlage errichtet, die im Jahre 2001 um 15m² erweitert wurde. Zusammen mit dem Sonnenrad besitzen wir somit eine Fläche von 113m².

Diese liefert eine Spitzenleistung von 11 kWp und einen Jahresstromertrag von ca. 11.000 kWh. Mit der Energie unserer Fotovoltaikanlage könnte man also ca. 3 Einfamilienhäuser mit Strom versorgen.

Die CO2-Einsparung pro Jahr durch unsere gesamte Fotovoltaikanlage entspricht rund 1550 kg.

Der erzeugte Strom wird nicht direkt in unserer Schule verwendet, sondern vollständig in das VKW–Netz eingespeist.

Energiedaten der Fotovoltaikanlage

Sonnenrad

Die Fotovoltaikanlage auf dem Turnhallendach unserer Schule wurde im Juli 2000 durch das 1. Sonnenrad in Vorarlberg erweitert.

Die 16 Solarmodule sind sternförmig angeordnet und liefern pro Jahr ca. 800 kWh. Das Sonnenrad hat einen Durchmesser von 5m und ist in 7m Höhe montiert. Die Kosten für die Anschaffung betrugen € 12.550.--, die Montage erfolgte in Eigenleistung.  

Das Besondere an diesem Rad ist, dass es sich jeweils dem Stand der Sonne anpasst und im Laufe des Tages von Osten nach Westen dreht. Durch diese Steuerung fallen die Sonnenstrahlen immer senkrecht auf die Solarzellen. Dadurch ist die Energieausbeute möglichst groß.

Sowohl die Drehung als auch die Neigung des Sonnenrades werden von einem Computer gesteuert und richten sich nach der Tages- und der Jahreszeit.

Energiedaten des Sonnenrades